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Tatort: marktschreierische Verwurstung von Pseudo-Schicksalen

Der „Tatort im Ersten“ verblubbert – diesmal im Bodenseewasser. Ein erstes Thema, Leukämie, wird so mit Schmus angereichert, dass es selbst jenen zu viel wird, die schon viele Laber-Tatorte ertragen haben.

Was denken sich diese Autoren eigentlich dabei, ständig menschliche Gefühle in eine Pseudo-Gefühlswelt einzumischen, sodass man am Ende nur noch höhnisch lachen kann über die Micky-Maus-Dialoge? Zwei Mal Sex mit einer dem Tod geweihten, aber ausgesprochen sinnlichen Frau? Dazu ein Verliebtheitsdrama eines jungen Kriminalisten, der Sex mit Liebe verwechselt? Es war zum Abkotzen, was sich der Autor Stefan Dähnert mit diesem Tatort mit geleistet hat. Es ist ein billiger Groschenroman mit Krebs-Gruseleffekten und mitleidheischenden Szenen, in denen die „arme Witwe“ sogar noch erpressen muss, um sich den Lebensunterhalt zu sichern. Die ARD wäre anzuraten, die Tatort-Reihe nicht noch mehr zur lächerlichen Seifenopern verkommen zu lassen, bei denen Pseudo-Schicksale marktschreierisch verwurstet werden.


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