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Integration durch Arbeit - und bitte ohne Mindestlohn

Alles schwieriger machen, aber nicht besser: SPD
Mit der Sozialdemokratie wird alles komplizierter – aber nicht besser. Das gilt leider seit Jahren, und umso mehr, seit der Mindestlohn gegen zahllose Widerstände durchgeboxt wurde. Angeblich war er ja ein Segen für die Menschheit – und die SPD feierte sich jüngst selbst, weil sie das vermeintliche Jahrhundertwerk zustande brachte.

Man könnte dennoch seinen Frieden mit dem Mindestlohn machen, wäre da nicht die Betonkopfmentalität der SPD. Nun sollen auch Flüchtlinge um jeden Preis „Mindestlohn“ bekommen?

Die Frage, wer welchen Lohn verdient oder nicht hat doch mit „Flüchtlingen“ gar nichts zu tun, sondern mit Qualifikationen und Erfahrungen. Angesichts dieser Tatsache muss es doch wohl noch eine Möglichkeit geben, Menschen einen Arbeitsplatz zur Eingliederung zu bieten, der nicht gleich mit dem vollen Mindestlohn honoriert wird.

Deutschland wird mit der Sozialdemokratie nicht glücklich werden –und mit der dunkelroten Linkspartei schon gar nicht, solange Ideologie jede gute Idee sofort zunichtemacht. Was bleibt dem Bürger eigentlich noch übrig, außer die Mutti-Partei zu wählen? Will die SPD auch noch ihre letzten Wähler und Befürworter vergraulen?

Die SPD erweist Deutschland gegenwärtig einen Bärendienst, und sie schadet der Großen Koalition nur noch mehr, als dies ohnehin der Fall ist. Wenn schon Frau Merkel keine Konzepte mehr hat und in der CDU keine Persönlichkeiten nachwachsen, was geschieht dann mit der deutschen Politik?

Frau Merkel hat einen wesentlichen Fehler gemacht – sie hat „wir schaffen das“ in den Raum gestellt und sich dann zurückgelehnt. „Wir“ schaffen es eben nicht, weil die deutsche Politik keine glaubwürdigen Konzepte mehr hat – und dabei auch noch die EU aufs Spiel setzt. Und die SPD? Sie sitzt ebenso selbstgefällig im Bremserhäuschen und versucht, auch noch den letzten Rest unserer Möglichkeiten zunichtezumachen. Mach wir uns doch nichts vor: Es ist wichtig, Integration durch Arbeitsmöglichkeiten zu fördern, und es ist übrigens sehr kostengünstig für Staat und Gesellschaft. Nun gut – die SPD will, dass alles teuer und kompliziert wird. Und warum? Damit sie sich später wieder als Partei der sozialen Gerechtigkeit präsentieren kann – worauf offenbar immer noch ein Teil der Wähler hereinfällt.

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