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Wo bin ich? Sie sind da!

Wo bin ich? Eine berühmte Frage ... auf die es damals keine Antwort gab.
Wo bin ich hier? Eine ziemlich berühmte Frage. Doch wer stellte sie, und an wen wurde sie gestellt? Falls Sie es wissen sollten, sind Sie ein Fan einer berühmten englischen Fernsehserie - und vermutlich jenseits der 60.

"Where am I?"
"In The Village."

Ich gebe Ihnen einen Tipp: es ist nicht in Italien, sondern?
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Frühsexualisierung – das Unwort der Sektierer

Das Wort „Frühsexualisierung“ finden Sie nur dort, wo mit der Wahrheit relativ großzügig umgegangen wird. Solche verfälschenden und tendenziösen Worte sollten eigentlich nicht zum Vokabular der Menschen gehören, die sich für die „besseren Menschen“ halten.

Das Wort an sich ist schlüpfrig: Menschen können nicht „sexualisiert“ werden, weil sie von Geburt an sexuelle Wesen sind, nämlich Mädchen einerseits und Jungen andererseits.

Was von den genannten konservativen oder sektiererischen Kreisen als „Frühsexualisierung“ beschrieben wird, bezieht sich in der Regel auf den Aufklärungsunterricht in den Schulen, besonders aber in der Grundschule. Die meist aus einem klerikalen Umfeld stammenden Eltern, die den Begriff verwenden, glauben, dass der Bereich der Sexualität in das alleinige Hoheitsgebiet der Familien fällt und sehen im Unterricht der Schulen eine Gefahr für Ehe und Familie. Es ist leicht auszumachen, dass es sich dabei um reine Ideologie handelt, denn neben den von diesen Kreisen strapazierten Elternrechten gibt es längst auch Kinderrechte.

Selbstverständlich könnte man seitens der Eltern argumentieren, dass Kinder heute durch die Medien zu sehr mit der Sexualität konfrontiert würden. Es wäre dann aber Aufgabe des Elternhauses, sich mit den Kindern über daraus entstehende Probleme auseinanderzusetzen. Im Grunde verhält es sich doch genau umgekehrt: Kinder und Jugendliche erhalten durch die Medien Informationen, die sich nicht begreifen und über die sie gerne Aufklärung hätten. Wenn die Eltern ihre Fragen nicht beantworten mögen oder die Eltern aus Angst vor den Reaktionen gemieden werden, ist die Schule mit Sicherheit der sicherste und verlässlichste Ort, um Fragen zu stellen.

Dieser Artikel kann auch in anderen Medien gefunden werden. © 2013 by Gebhard Roese.
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Europa: ja – und bitte ohne deutsche Neidhammel

In Sonntagsreden sind sich Politiker einig: Die Europäische Union ist unheimlich wichtig. Essenziell wichtig. Geradezu weltpolitisch wichtig. Aber wenn es darum geht, dem Volk zu sagen, dass ein geeignetes Europa nicht zum Nulltarif zu haben ist, dann scheißen sie sich in die Hosen.

Ob es wahr ist oder nicht: Die Deutschen gelten jetzt als die europäischen Nörgler, Besserwisser und Neidhammel. Die Boulevardpresse tat ja auch heute alles, um diesen Eindruck zu erwecken. Ob deutsche Politiker nun auch „beinahe“ die europäische Idee in den Sand gesetzt hätten? Es scheint so. Irgendjemand hat es verhindert, sagt man, in letzter Minute.

Doch die Deutschen sind nicht allein: Überall tauchen wieder diese widerwärtigen Nationalisten im Biedermannskostüm auf. Wir werden sie nur los, wenn alle überzeugten Europäer länderübergreifend zusammenhalten und sie das nennen, was sie sind: unerträgliche Besserwisser.

Lesen Sie dazu: DIE ZEIT.
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Wird die europäische Idee heute in den Eimer getreten?

Ausgerechnet Deutschland und Frankreich, die Kernländer der EU, sind sich offenbar nicht einig über die Zukunft von EURO und EU. Dabei ist Deutschland drauf und dran, die europäische Idee in den Eimer zu treten - vermutlich aus wahltaktischen Gründen.

Von der Presse wird fleißig verbreitet, auch Finnland sei strikt dagegen, Griechenland im Euro zu lassen. Ach, Finnland? Richtig niedlich, nicht wahr? Weil die finnische Regierung, die von einer Rechtspartei abhängig ist, die Griechen hinausschmeißen will, ist es auch richtig, wenn Deutschland das will? Was für eine armselige Haltung!

Mehr: ZEIT, SPIEGEL und DEUTSCHE WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN.
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Auf zu neuen Ufern – ich biete mich an

Auf dem Weg zu neuen Ufern ...

Nachdem ich fast 10 Jahre im Internet über Themen geschrieben habe, die sich eng an die Partnersuche anlehnten, bin ich nun bereit, etwas Neues zu wagen. Das „Neue“ kann alles sein, was Sie schreiben, bewerten, analysieren, vortragen, zusammenarbeiten, oder einander ergänzen nennen könnten.

Von den meisten Menschen und Institutionen erwarte ich eine angemessene Bezahlung pro Tag, Stunde, Normseite, Zeile oder Wort. Sollten Sie ein Projekt mit geringem Budget haben, das mich besonders interessiert, kann über den Preis verhandelt werden.

Zu den Themen, die gerne und ausführlich, zuverlässig und kompetent mehr sagen kann als andere, sind:

1. Alltagspsychologie.
2. Kommunikation.
3. Partnersuche und Partnerwahl.
4. Liebe und Sexualität.
5. Problemlösungsverfahren.
6. Auswirkungen von IT-Technologie auf das Zusammenleben.
7. Kritische Analyse wissenschaftlicher Aussagen.
8. Lebenspläne und deren Veränderung.
9. Auswirkungen von IT-Technologie.
10. Erotische Literatur, auch die der Vergangenheit.


Was immer Sie gerade jetzt planen: Planen Sie mich mit ein. Und wenn Sie Lust haben, einfach mit mir zu sprechen, dann tun Sie es doch einfach.

Und Sie finden mich neuerdings auch auf: sehpferd.de

History of Radio – Jazzgeschichte ohne Rundfunk und Kommerz?

Der Jazz wurde, vor allem zu Anfang seiner geschriebenen und verbürgten Geschichte, vor 1930 überwiegend durch Schallplatten verbreitet. Für den Rundfunk wurde allerdings schon vorher eine durch den Jazz beeinflusste „süße“ Schlagermusik mit Jazzanklängen geschrieben. Wer den Beweis dafür sucht, möge „Radio Dismuke“ hören. Das breite Publikum der 1920er Jahre war also durchaus bereit, seichten Jazz zu hören, solange er von großen, bekannten Orchestern gespielt wurde wie etwa Paul Whiteman oder Jean Goldkette - und soweit er nicht zu „Hot“ klang.

Als das Radio in den USA (und auch anderwärts) ein Haushaltsgegenstand wurde, gab es auch Menschen, die sich am Jazz per Runfunk erfreuen wollten. Alles, was zwischen 1930 und gegen 1945 in der öffentlich sichtbaren Jazzszene geschah, war von „tanzbarem Jazz“, dem Swing und den großen Orchestern geprägt. Und das historische Radio mit seinem schwachen Sound sorgte dafür, dass der Jazz bis in die hintersten Winkel der Welt verbreitet wurde. Selbst Stars mit einer klischeehaft verklärten Vergangenheit, wie der Trompeter Louis Armstrong, waren abhängig von den großen Orchestern, den Big Bands, als deren Guest-Stars“ sie auftraten.

Jede Musik hat auch einen kommerziellen Anteil

Jazzgeschichte ist ohne Rundfunk nicht denkbar – jedenfalls nicht für die Zeit, in der sich die sogenannte „Swingmusik“ explosionsartig verbreitete. Berücksichtigt wird dies allerdings kaum. Man erklärt stets verniedlichend, Jazz habe eine natürliche, beinahe sogar primitive Entwicklungsgeschichte – woran berühmte Jazzkritiker übrigens nicht ganz unschuldig waren. Nicht wenige Jazzfreunde trennen heute noch zwischen „kommerzieller“ Musik und Jazz, obgleich gerade deutsche Jazzfans in den 1960er Jahren vor allem kommerziell erfolgreichen Jazzmusikern nachliefen.

History of Jazz - History of Radio - beide eng verknüpft

The History of Jazz? Die Geschichte des Jazz? Das ist ein romantisiertes Märchen. Schallplattenverkäufe, Tourneen, Auftritte in bekannten Tanzcafés und die Sendungen im historischen Radio haben den Jazz groß gemacht und die Stars in die Höhe katapultiert, an denen sich das Publikum erfreuen konnte. Es waren nicht immer diejenigen, die für ihre Kunst gedarbt und gelitten haben, sondern oftmals Mitläufer, die sich vor allem „schön anhörten“. Doch das darf man kaum beklagen, denn das gilt im Grunde für viele Komponisten und Interpreten aus allen Musikrichtungen. Beklagenswert ist nur, den Kommerz als treibenden Faktor zu verleugnen und die Geschichte einer Musik zu verfälschen, die dies weder nötig hat noch verdient hat.

Griechenland – warum Banken eben doch wichtig sind

Wenn man die Welt durch die „Linke Brille“ betrachtet (oder durch die rechte Brille, das hebt sich auf), ist alles einfach. Nur wissen die linkslastigen Kommentatoren und Politiker natürlich genau, dass nicht zutrifft, was sie öffentlich verkünden. Die Welt der Wirtschaft ist kompliziert, und so miteinander verzahnt, dass „einfache Lösungen“ nur deshalb verbreitet werden, um Sand in die Augen der Bürger zu streuen.

Auf Tagesschau.de erfahren Sie endlich Tatsachen, die Ihnen Linkspolitiker und alle Arten von Presse-Populisten verschweigen.





Europa darf nicht den linken Fantasten in die Hände fallen

Europa rot? Volksabstimmungen ohne Sinn? Nein!
Man muss genau zu hören, wenn Sozialisten mit ihrem Ruhm prahlen – und dabei ihre wahre Gesinnung zeigen (Originalton des Griechen Varoufakis anlässlich seines überfälligen Rücktritts):

Die übermenschliche Anstrengung, um den mutigen Menschen in Griechenland zu helfen, und das berühmte „Nein“, das sie Demokraten in aller Welt beschert haben, steht erst am Anfang.


Und was steht am Ende? Ein sozialistisches, kommunistisches oder trotzkistisches Europa, das man mit dem Trick einer Volksabstimmung an den Rand des Abgrunds führen kann?

Sicher hat das Volk, also der Souverän gesprochen. Aber was der Souverän gesagt? Im Grunde nur: „Wir wollen, dass sich nichts ändert, und dass der Rest von Europa unsere Schulden auf immer und ewig bezahlt.“

Was, bitte schön, wenn der Souverän in den anderen 18 Staaten in ähnlicher Wiese aufgerufen würde, darüber abzustimmen, ob man den maroden griechischen Staat und seine Linksregierung weiterhin unterstützt? Würden dann auch unsere linkslastigen Journalisten frohlocken, der „Souverän“ habe ja nun mal beschlossen – „sorry, Griechen, da können wie nichts mehr machen?

Sicher nicht. Die linken Fantasten legen sich die Tatsachen immer so aus, wie sie diese gerne hätten. Und bevor man vorschnell und unüberlegt direkte Volksentscheide zum Maßstab der Politik macht, sollte man jetzt wirklich nach Griechenland schauen: Die Regierung lacht sich ist Fäustchen und lässt mal den „Erfolg“ abfeiern. Nur: Was ist denn der Inhalt des Erfolgs? Gar nichts – außer, dass die Griechen-Regierung feixt und feiert. In Wahrheit ist niemand auch nur einen Schritt weitergekommen als am Tag zuvor. Die griechische Regierung nicht, das griechische Volk nicht, und Europa schon gar nicht. Bei der Volksabstimmung ging es ausschließlich um das Überleben der gegenwärtigen Regierung und um nichts sonst.

PS: Wenn Sie dies für Polemik halten, sollten Sie lesen, was der Deutsche Linkspolitiker Gregor Gysiim Bundestag sagte.
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Der Ostdeutsche im Biergarten

Ich diskutiere hier im Osten selten politisch. Der Zufall ergab, dass ich am Mittag von meiner Friseurin hörte, dass im Volk noch viel politisch diskutiert wird – auch über das Deutschsein, die Religion und Europa. Ich musst nicht viel tun, um am Abend mitten in einer politischen Diskussion zu sein. Menschen über 60, gebildet, lockerer Umgang, Biertisch-Atmosphäre. Nicht alle Zitate sind völlig korrekt wiedergegeben, und zum Teil habe ich sie sogar etwas abgemildert.

Demokrat – ja – aber ostdeutsche Variante

Natürlich ist er Demokrat. Sicherlich. Vielleicht sogar Sozialdemokrat. Selbstverständlich ist er gegen rechts, obwohl … na ja, ein bisschen nationalbewusster könnte man schon sein, sagt der Ostdeutsche am Biertisch. Behauptet, er sagt dies nicht als Sachse oder Thüringer, sondern als Deutscher. Schimpft auf die Regierung. Sagt, dass die Regierenden das deutsche Volk nicht vor Schaden bewahren würden – das hätten sie doch geschworen.

Die Westdeutschen? Alle abhängig vom Ami

Am liebsten wäre man „etwas anders deutsch“ als „die im Westen“. Nein, nein, man habe begriffen, dass man von der Sowjetunion nicht wirklich etwas lernen konnte – aber die Westdeutschen, die folgen ja den Amis wie die Hündchen. Und das ist doch eigentlich das, was wir nicht wollen, nicht wahr?

Der Ostdeutsche und der verdeckte Fremdenhass

Man spielt die nationale Karte, so oft es geht. Nein, man selber sei nicht gegen Fremde, aber sehen Sie doch: Wir haben Verständnis für die Leute, die gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sind. Wer sind denn diese Leute? Das sind doch keine echten Flüchtlinge. Müssen wir die durchfüttern? Ja, ja, Sie haben gut reden. Aber denken Sie mal an den Ost-Renter, der mit 1000 Euro auskommen muss. Und das ist schon eine recht gute Rente für den Osten.

Der Ostdeutsche und die Lügenpresse

Ja, ja, Pegida .., nun ja, das ist wohl nicht mein Ding, sicher nicht. Aber wissen sie, die Leute haben doch recht, wenn sie „Lügenpresse“ sagen. Was ist denn das für eine Presse? Die folgen doch den Leuten, die ihnen Anzeigen geben. Sehen Sie? Die muss man der Lügenpresse nur entziehen, dann wird es anders.

Der Ostdeutsche und die Türken

Überhaupt, die Türken. Haben ihre eigene Kultur, ganze Straßenzüge sind doch schon türkisch. Kümmern sich nicht darum sich zu integrieren, aber wollen in Deutschland leben. Ist das richtig? Sagen Sie doch selber: Entweder integrieren oder raus aus Deutschland! Der Islam? Der gehört nun mal nicht zu Deutschland.

Der Ostdeutsche und die Schwulen

Also – die sollen schon sein, wie sie wollen. Aber hören Sie mal, heiraten? Und dieselben Privilegien genießen wie Ehepaare? Das geht zu weit. Wissen Sie, Ehe ist etwas Besonderes. Da gehört doch etwas mehr dazu.

Der Ostdeutsche und Europa

Der Ostdeutsche weiß um den Ort, an dem er wohnt, und vielleicht noch, wie er sein Bundesland definiert. Seit einiger Zeit reist er, aber nur als Tourist. Ansonsten sind Europäer ihm fremd. Und überhaupt, ist alles, was jenseits der Grenze liegt, ja Ausland. Auch die übrige EU, na klar: Auf dies ist er nie gut zu sprechen.

Der Ostdeutsche und seine Ausnahme, der "Fidschi"

Wenn der ganz gewöhnliche Ostdeutsche von einem Vietnamesen spricht, dann ist der zweite folgende Satz: „Der ist zwar ein Fidschi, aber das sind sehr fleißige Leute“. Vietnamesen sind Leute, die der Ostdeutsche kennt. Sie handeln mit Früchten und Textlilien, und sie haben auch in kleinen Städten gut gehende Gaststätten, Imbissbuden und dergleichen. Sie sind Nachbarn und Geschäftspartner. Aha! Denke ich. Wenn die Menschen im Osten über einen Umstand sprechen, von dem sie etwas verstehen, dann werden sie plötzlich toleranter. Immerhin ein Lichtblick.

Alle nur Biergarten-Gewäsch?

Ich beende meine Beobachtungen im Biergarten. Ich war ein paar Tage wie gelähmt, als ich all dies hörte, und ich konnte mich deshalb nicht recht entschließen, es aufzuschreiben. Ich habe ein klein wenig pointiert, aber nicht sehr. Im Kern sind all diese Aussagen gefallen, und dies nicht im volltrunkenen Zustand. Ich muss, ob ich will oder nicht, ernst nehmen, was ich gehört habe.

Griechische Politik: Mit sozialistischem Wahn gegen die Wand gefahren

Mit Kommunisten, Sozialisten und Trotzkisten ist kein Staat zu machen – zumal nicht, wenn man unhaltbare Versprechungen in die Welt hinausposaunt. Das musste nun die Bevölkerung Griechenlands erfahren – und wenn nicht noch das Wunder der Vernunft geschieht, dann endet das kommunistisch-sozialistische Abenteuer in einem Fiasko für das griechische Volk. Ganz zu schweigen von dem Schaden, den Europa inzwischen genommen hat.

Sicher – die Mehrheit der Europäer hat sich zu Anfang ungeschickt verhalten – leider. Und Deutschland war – ebenfalls leider – daran nicht unbeteiligt.

Das eigentlich Ärgerliche: Linke und Grüne in Deutschland stützen die Haltung der gegenwärtigen griechischen Regierungsvertreter. Sie wären gut beraten, die linkslastige Ideologie endlich zu beerdigen – so wie manche anderen ideologischen Verwirrungen auch. Doch wäre es nur die "linke Last" – die ließe sich noch ablächeln. Es ist vor allem die Verbohrtheit, mit der man glaubt, dass der Sozialismus die Probleme der Völker und Nationen beseitigen würde. Daran hat sich – zumindest bei der Linkspartei – kaum etwas geändert.

Nun hat Europa – dank der desaströsen griechischen Links-Poltik ein Problem, das kaum lösbar erscheint. Schließlich wurde die Regierung vom griechischen Volk gewählt. Was also soll man tun? Positiv gesehen: vor allem: Daraus lernen. Und das heißt, sich massiv für ein liberales, aber selbstbewusstes Europa einzusetzen –und gegen die Ideologie des Sozialismus. Und die EU? Sie muss noch viel mehr als bisher für die europäischen Belange werben. Damit endlich jeder versteht, was Europa für Deutschland bedeutet.

Europa – kleinkarierte Politiker zerstören eine Vision

Die Akteure sehen am Ende aus wie ein paar kleinkartierte Sparkassenangestellte – sie haben das Große und Ganze aus dem Auge verloren und schielen nur noch auf Ihre Jobs, die wackeln könnten. Genau so präsentieren sich die Regierungen angesichts der Griechenlandkrise. Da war einmal das große, einige und mächtige Europa – da können die Damen und Herren offenbar drauf verzichten, wenn sie nicht gerade Sonntagsreden halten. Da ist das Symbol des europäischen Staatenverbundes, der Euro – auch, da verzichten wie doch mal auf ein Land, das ihn „leider“ auch hat. Statt zu sagen: „Ach, die paar Griechen, die ziehen wir, die reichen Länder, einfach so mit“, redet uns die deutsche Sudelpresse täglich ein, dass wir doch lieber auf die Griechen verzichten sollten.

Die griechische Links-Regierungen hat längst versagt

Das ist die eine Seite. Die andere ist noch düsterer: Links-Regierungen, wie die Griechische, versprechen das Blaue vom Himmel und wissen, dass sie all dies nicht halten können. Ob das Volk jemals klug wird und die Finger von den Extremisten von Rechts und Links lässt, die genau wissen, dass sie nicht halten werden, was sie versprechen? Ich bezweifle es.. . je unpolitischer die Menschen werden, umso mehr glauben sie den Parolen von Links- und Rechtsextremisten. Deutschland ist davon keinesfalls ausgenommen.

"Die Griechen" sind nicht die Ursache der Krise

Das „Problem Griechenland“ ist kein Problem der Griechen. Es ist ein Problem der Treue und Verbundenheit zu Europa, soweit es diejenigen betrifft, die außerhalb Griechenlands Europäer sind. Und es ist ein Problem der Kommunisten, Trotzkisten und Radikal-Sozialisten, die Griechenland regieren. Mit diesen Leuten ist kein Staat zu machen, auch wenn das griechische Volk sie gewählt hat. Kommunist und Europäer? Das passt nicht zusammen, so wenig wie Nationalist und Europäer.

Stuttgart Rechtskonservative demonstrieren wieder für „die Ehe“

Die Stadt Stuttgart wird immer mehr zu einer Hochburg der rechts-konservativen klerikalen Kreise, die sich anmaßen, die Moral gepachtet zu haben. Als Vehikel nutzen sie die die von der grün-roten Landesregierung geplante Sexualkunde-Reform, aber in Wahrheit geht es ihnen darum, ein moralisches Weltbild zu zementieren: Die „klassische“ Ehe soll das alleinige Modell für das Zusammenleben von Paaren sein. Die Parole lautet denn auch: „Ehe bleibt Ehe, und zwar zwischen Mann und Frau.“

Fragt sich, wer die Kreuzritterinnen der Moral daran hindert, genau so zu leben, wie es ihnen ihre Ideologie gebietet. Nur wollen andere Menschen eben auch anders leben dürfen. Der ultimative Anspruch: „Wir haben das Recht gepachtet“ macht sich ausgesprochen schlecht aus dem Mund von Leuten, die behaupten, gute Christen zu sein.

Quelle: News 4 Teachers


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Tatort: Langeweile beim Inder

Irgendwie macht Langweile alles zunichte. Zumal, wenn es um einen Krimi geht.

Da ist Stuttgart, der ehemalige königliche Stutengarten, der heute ein elendes, zugebautes Betonloch ist. Da ist der Bahnhof, dessen Umbau die Stuttgarter Zivilgesellschaft spaltete. Und das ist die Spätzle-Connection, die auch schon mal „Schwäbische Mafia“ genannt wurde.

Ach, du liebes Bisschen – und in dem ganzen, schwäbisch-undurchsichtigen Politabenteuer geschieht nun auch noch ein Mord. Irgendwie taucht eine Tschechin auf – recht undurchsichtig. Und sie bringt den angeschossenen Mörder in die Arztpraxis Ihres Vaters – nach Tschechien, versteht sich. Der pult dann die Kugel aus dem Körper. Ich verkneife mir mal, die Entfernung auszurechnen. Klar, dass die Sache schief geht. Mörder haben eben eine Scheißmoral. Genau wie Investoren – macht sich gut beim „kleinen Mann“, sie ständig zu verhetzen.

Kapitalisten sind - wir wissen es aus vielen Tatort-Krimis - immer böse. Politiker nicht ganz so, denn die wollen sich – vor allem im Schwabenland – gerne ein Denkmal setzen. Was zumeist scheitert, weil schwäbische Politiker in recht fest gefügten Strukturen denken. Da reicht's nicht für persönliche Größe.

Ab und an hatte der Tatort „Der Inder“ tatsächlich intellektuelle Highlights – zum Beispiel wenn auf die Amphibien hingewiesen wird, die ihren erweiterten Lebensraum eigentlich der Bahn verdanken. Wie denn überhaupt aus dem Munde des Charakters „Busso von Mayer“ mehr Wahrheiten kamen als von manchem Stuttgarter Wutbürger.

Der Rest des Krimis aber war eine lähmende, absolut langweilige Vorstellung, die mit vielen Klischees und „schon mal irgendwo gesehen“ arbeitete und den Zuschauer bestenfalls verwirrte. Ja, und die Tschechin? Ja, die Tschechin. Die haut wieder ab. Nach Tschechien. Abspann.
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