Skip to content

Stark angejahrt – mein Schriftsteller-Blog

Dieses Blog ist – man verzeihe mir den Ausdruck – stark angejahrt, vor allem, was das Design betrifft. Und das, obgleich es relativ neu ist. Das Blog kann vielleicht noch einmal neu erstehen – nicht gerade wie der Phönix aus der Asche, aber besser für kleine Bildschirme (Handys) geeignet.

Und weil das so ist, bin ich mit Sack und Pack, spitzen Krallen und ebenso spitzer Zunge mit meinem Blog wieder auf die Ursprünge zurückgegangen – auf Sehpferd.

Dort finden Sie, was Sie suchen – ungewöhnliche Meinungen und harte Worte. Und wenn sie diese dort nicht finden, dann sagen sie mir, was sie dort gerne gefunden hätten.

Warum „soziale Gerechtigkeit“ niemanden wirklich interessiert

Warum „soziale Gerechtigkeit“ niemanden wirklich interessiert

Die Sozialdemokratie war einst angetreten, in der Koalition für die „soziale Gerechtigkeit“ zu sorgen. Das hat sie denn auch getan, soweit es ihr möglich war – doch schließlich stellte sich heraus: Mit sozialer Gerechtigkeit ist kein Blumentopf zu gewinnen.

Wer am konsequentesten arbeitet, zahlt die meisten Steuern

Der Grund liegt bei den Massen, für die im Endeffekt nichts getan wird. Die Steuerpolitik ist längst so gestaltet, dass die Menschen, die am härtesten und konsequentesten arbeiten, letztlich viel zu hohe Steuern bezahlen, sodass sich Leistung nicht wirklich lohnt.

Soziale Gerechtigkeit für Minderheiten - damit gewinnt man keine Wahlen

Wer von der angeblichen „sozialen Gerechtigkeit“ profitiert, sind Menschen ohne Tarifverträge oder mit sehr niedrigem Lohn, die aber nun nicht gleich aus Dankbarkeit SPD wählen. Und es sind sind vielleicht Leiharbeiter, die auch nicht gerade die Masse darstellen. Was nun wieder heißt: „Soziale Gerechtigkeit“ zahlt sich bei Wahlen nicht aus. Erstens, weil sie wenige betrifft, und zweitens, weil es nicht um Gerechtigkeit geht, sondern um ein höheres Einkommen.

Der Mindestlohn - Umverteilung auf wessen Kosten?

Nun will die Linkspartei den gleichen Fehler wiederholen: Sie schielt auf die Menschen, die sich ewig ungerecht behandelt fühlen, und fordert, „in einem reichen Land dürfe es keine Armut“ geben. Genannt wird die Altersarmut, die ohne Zweifel ein Problem darstellt – allerdings weder für einen Lehrer noch für einen Metaller. Und das Lieblingskind aller Sozialschwätzer, der Mindestlohn? Er hat regionale bestimmte Waren – und dabei waren auch Grundnahrungsmittel - um bis zu 25 Prozent verteuert. Und wir dürfen gerne davon ausgehen, dass jede Erhöhung um 20 Prozent, wie sie mehrfach von der Linken gefordert wurde, wieder an den Kunden weitergegeben wird – an Arme wie an Reiche.

Das wäre möglicherweise noch erträglich. Unerträglich ist, dass damit in den Betrieben ein Lohnungleichgewicht und ein Lohnneid entstehen: Weniger qualifizierte Arbeitnehmer verdienen dann nämlich genauso viel wie qualifizierte – und das ist genau die Teufelsfratze des Sozialismus – die Gleichmacherei. Denn wenn weder Ausbildung noch Leistung zählt, sondern nur noch der Mindestlohn, der nach und nach zum Regellohn werden soll – was ist das anderes als der nackte Sozialismus?

Was für eine Farce das Linken-Geschwätz von der „Revolution der Gerechtigkeit“ ist, kann man daraus ersehen, dass man sich auf „Altersarmut, sozialer Ungleichheit und Wohnungsnot“ beruft. Denn die Altersarmut kann wirksam nur über Steuergelder eingedämmt werden, die abermals von den Leistungsträgern der Gesellschaft kommen sollen – und keinesfalls „von allen“. Selbst wenn das „gerecht“ wäre, müsste man doch diejenigen warnen, die demnächst zur Kasse gebeten werden. Von der „sozialen Ungerechtigkeit“ zu sprechen, ist Unfug – wenn, dann muss man seitens der Linken Ross und Reiter nennen. Denn was „ungerecht“ ist, darf nicht durch Sozialisten allein entschieden werden. Und die „Wohnungsnot“?

Wohnungsnot hat andere Gründe als "soziale Ungerechtigkeit"

Sicher, die gibt es hier und dort, vor allem aber an Orten, an denen die Wirtschaft boomt – und dieses Knoten zu durchschneiden, ist viel zu kompliziert, um ihn Sozialisten zu überlassen. Zudem wissen gerade die Sozialisten genau, dass dort, wo Sie „sozial“ gebaut haben, nämlich nahezu überall im Osten, ein Überangebot an Wohnungen besteht, das die Preise drückt und die private Vermietung unrentabel macht – und damit auch den Mietwohnungsbau.

Kein Wunder, wenn die Parteien, die sich „Sozialismus“ auf die Fahnen geschrieben haben, verlieren: Ihre Kernthemen gehen an der Masse vorbei, ja, sie verunsichern die Wähler der Mitte, die dennoch SPD und "Die Linke" gewählt haben.

Ein Mensch geht in die Oper

Dieser Tage war ich in der Oper. Aha! Kaspertheater mit Gesang. Der Gesang soll vortrefflich gewesen sein, was ich dem Kritiker meines Ortsblättchens (OVZ) gerne glauben will, die Inszenierung war ihm allerdings nicht ganz geheuer. Andere waren da wohl noch befremdeter, wie etwa der Kritiker der OTZ, und auch das Publikum, das nur müden Beifall klatschte. Der Grund dafür soll das Beiwerk gewesen sein. Na schön – ich habe mich amüsiert und wahrscheinlich an den falschen Stellen gegrinst. Immer dann, wenn’s in der Oper so theatralisch wurde.

Ich deutete schon an, dass ich von der „Größe“ der Oper also solche nicht überzeugt bin und ich denke, dass in derartige Singspiele viel zu viel hineininterpretiert wird … Kaspertheater mit schönen Stimmen trifft’s wohl eher. Das Stück hieß wohl „Der Freischütz“, und ich kann Ihnen sagen: Das Thema ging mir restlos am Arsch vorbei.

Nun soll aber diese Oper, der ich beiwohnte „die deutsche Nationaloper“ schlechthin sein. Und falls das zutreffen sollte, frage ich mich nun doch ernsthaft, ob die Deutschen noch ganz bei Trost sind. Und mich befällt so der Gedanke: Ja, da war doch immer von der deutschen Leitkultur die Rede, nicht wahr?

Und das, was ich gesehen habe, das soll die deutsche Kultur in Reinform gewesen sein? Deutsche Mystik, deutsche Romantik, deutscher Wald und deutsche Frauen? Ein Freischuss auf die eigene Braut, der vielleicht eine Katastrophe gewesen wäre, aber dann doch keine ist?

Nein, danke.

Integration durch Arbeit - und bitte ohne Mindestlohn

Alles schwieriger machen, aber nicht besser: SPD
Mit der Sozialdemokratie wird alles komplizierter – aber nicht besser. Das gilt leider seit Jahren, und umso mehr, seit der Mindestlohn gegen zahllose Widerstände durchgeboxt wurde. Angeblich war er ja ein Segen für die Menschheit – und die SPD feierte sich jüngst selbst, weil sie das vermeintliche Jahrhundertwerk zustande brachte.

Man könnte dennoch seinen Frieden mit dem Mindestlohn machen, wäre da nicht die Betonkopfmentalität der SPD. Nun sollen auch Flüchtlinge um jeden Preis „Mindestlohn“ bekommen?

Die Frage, wer welchen Lohn verdient oder nicht hat doch mit „Flüchtlingen“ gar nichts zu tun, sondern mit Qualifikationen und Erfahrungen. Angesichts dieser Tatsache muss es doch wohl noch eine Möglichkeit geben, Menschen einen Arbeitsplatz zur Eingliederung zu bieten, der nicht gleich mit dem vollen Mindestlohn honoriert wird.

Deutschland wird mit der Sozialdemokratie nicht glücklich werden –und mit der dunkelroten Linkspartei schon gar nicht, solange Ideologie jede gute Idee sofort zunichtemacht. Was bleibt dem Bürger eigentlich noch übrig, außer die Mutti-Partei zu wählen? Will die SPD auch noch ihre letzten Wähler und Befürworter vergraulen?

Die SPD erweist Deutschland gegenwärtig einen Bärendienst, und sie schadet der Großen Koalition nur noch mehr, als dies ohnehin der Fall ist. Wenn schon Frau Merkel keine Konzepte mehr hat und in der CDU keine Persönlichkeiten nachwachsen, was geschieht dann mit der deutschen Politik?

Frau Merkel hat einen wesentlichen Fehler gemacht – sie hat „wir schaffen das“ in den Raum gestellt und sich dann zurückgelehnt. „Wir“ schaffen es eben nicht, weil die deutsche Politik keine glaubwürdigen Konzepte mehr hat – und dabei auch noch die EU aufs Spiel setzt. Und die SPD? Sie sitzt ebenso selbstgefällig im Bremserhäuschen und versucht, auch noch den letzten Rest unserer Möglichkeiten zunichtezumachen. Mach wir uns doch nichts vor: Es ist wichtig, Integration durch Arbeitsmöglichkeiten zu fördern, und es ist übrigens sehr kostengünstig für Staat und Gesellschaft. Nun gut – die SPD will, dass alles teuer und kompliziert wird. Und warum? Damit sie sich später wieder als Partei der sozialen Gerechtigkeit präsentieren kann – worauf offenbar immer noch ein Teil der Wähler hereinfällt.

Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 1 von 5, 1 Stimme(n) 769 Klicks

Termine – Auslastung im Jahr 2016

Ich bin zu Anfang 2016 voll ausgelastet und nehme daher für Ablieferungstermine im Januar bis Mitte Februar keine Aufträge mehr an. Die Planung für Februar und März ist noch nicht ganz abgeschlossen.

Eilige Aufträge und solche mit Ablieferungstermin März 2016 nehme ich gerne an, und selbstverständlich erhalten Sie im Januar und Februar auch Auskünfte und Angebote.

Verfügbarkeit Schriftsteller Gebhard Roese 2016

Nichts übers Herz

Heute bringe ich nichts übers Herz, nichts über die Feder und nichts über die elektronische Schwelle zur Welt. Es ist einfach zu schrecklich, was in Paris geschehen ist.
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 2 von 5, 3 Stimme(n) 947 Klicks

Und wieder spielt eine Gewerkschaft den dicken Max

Das Streikrecht ist eine heilige Kuh, und daran zu rütteln, käme einem Verrat an der Arbeiterschaft nahe. Doch die ist längst äußerst besonnen und streikt bestenfalls für höhere Löhne, wenn es denn gar keine Einigung gibt. Das ist selten der Fall, und das ist auch gut so.

Das deutsche Ansehen in der Welt ist allerdings in Gefahr: BER ist eine absolute Katastrophe für Deutschland, weil sich politische und wirtschaftliche Unfähigkeit dabei ein seltenes Stelldichein gaben – und nach wie vor geben. Das miserable und von Parteiinternessen gesteuerte Management in der sogenannten „Flüchtlingskrise“ stellte allen Beteiligten ein schlechtes Zeugnis aus. Das Schlimmste: Die Politik erweist sich immer mehr als unfähig, rechtzeitig sinnvolle Entscheidungen zu fällen. Leider gilt das inzwischen auch für große Konzerne. Sie erweisen sich oftmals al unfähig, flexibel und schnell auf Änderungen der Wirtschafts- oder Stimmungslage zu reagieren. Es gibt keinen „Plan B“, kein „was-wäre-wenn“-Konzept, ja nicht einmal eine Problemlösungsstrategie.

Nun also spielt mal wieder eine Gewerkschaft den dicken Max: UFO. Falls der Streik nun tatsächlich so stattfindet wie geplant, schadet man nicht nur der Lufthansa, sondern auch Deutschland – und am Ende dem wichtigsten, nämlich dem Arbeitsplatz, den man besitzt.

Lufthansa ist zum Teil selbst schuld. Wie bei vielen deutschen Unternehmen wird die Karte der Selbstherrlichkeit und Geheimniskrämerei so lange ausgespielt, bis jemandem der Kragen platzt. Und da fragt sich nun: Warum hat Lufthansa nicht rechtzeitig die Karten auf den Tisch gelegt? Deutschland ist keine Insel der Seligen, und wenn der Rest der Welt jetzt schärfer kalkuliert, muss dies auch das deutsche Luftfahrtunternehmen tun. Und da muss eben manches, was der „normale Angestellte“ lieb gewonnen hat, für die Zukunft auf der Strecke bleiben. Freilich kann man streiken – nur nicht gegen die eigene Zukunft.

Ob Einigung, Eklat oder Scherbenhaufen – UFO pokert zu hoch. Selbst, wenn man jetzt „Erfolg“ haben sollte, müssen die gleichen Themen in Kürze wieder neu aufgerollt werden – und zwar ohne Streik.
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 2 von 5, 3 Stimme(n) 879 Klicks

Warum Herr Pirincci unerträglich geworden ist

Der Schriftsteller kann und darf normalerweise übertreiben – und in Kurzgeschichten, Novellen und Romanen wird dies sogar von ihm erwartet. Üblicherweise stellt er sich nicht in die Reihen der politisch Einseitigen und dies aus gutem Grund: Parteiräson ist dem Schriftseller fremd, der gewohnt ist, alles zu schreiben, was denkbar ist.

Ich habe den Schriftsteller Akif Pirinçci einmal verteidigt – weil es nicht sein kann, dass ein Mensch kein Buch im Zorn schreiben darf. Menschen sind häufig zornig, und ein Buch kann man wenigstens als Diskussionsgrundlage ansehen, auch wenn es noch sehr so sehr nach Populismus stinkt.

Akif Pirinçci hat sich nun aber entschlossen, dem ohnehin schon rechtslastigen Bündnis Pegida eine Rede zu halten, die noch weitaus empörender ist, als sie in der Presse zitiert wurde. Das waren nicht böse Worte, das war kein unüberlegter Rechtspopulismus, das war der blanke Hass.

Deutschland mag dies oder jenes brauchen oder nicht brauchen, und es mag unterschiedliche Meinungen über Deutsche und Flüchtlinge geben. Aber eines darf es nicht geben: den blanken, ungebremsten Hass. Er frisst die Seelen auf und vergiftet die Gedanken – und niemand wir sagen können, dass darin etwas Positives für Deutschland zu finden ist.

Frauenquote bei der ARD – beginnt nun der Kulturbetrug?

Frauen sind – oh, wir haben es oft genug gehört, die besseren, die moralischeren und tüchtigeren Menschen. Sie schaffen in Massen Kultur - was wir an den Kitsch-Liebesromanen unzweifelhaft jederzeit ablesen können. Doch bei ihnen ist keine Quote nötig: Wenn der Romantik-Schleim unten aus dem Fernseher herauskommt, stammt das Buch oder Drehbuch garantiert von einer Frau.

Ei, ei, da wären noch Krimis: IM Vereinigten Königreich sind zwar noch nicht alle Autoren weiblich, aber es gibt immer mehr Kommissarinnen. (Übrigens sind einige meiner Favoritinnen darunter).

Und nun? Nun will die öffentlich-rechliche Fernsehanstalt ARD das Gleichgewicht der Drehbuchschreiber bei Krimis manipulieren. Alles, was nicht 50:50 ist, muss bekanntlich geändert werden, wenn man den Feministinnen Glauben schenken soll – und die haben offenbar auch die ARD als Kampfplatz für ihre Absichten entdeckt. Offenbar ließ sich davon auch der Prorammdirektor beeinflussen. Zwar will er vorerst nur 20 Prozent der Produktion „in Frauenhände legen“ (wie rührend von ihm), doch sollen dabei eben auch die ARD-Zuschauermagnete „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ sein.

Es ist völlig gleichgültig, ob jeder Fünfte oder jeder zweite Film dem „Händchen“ einer Frau entspringt – Tatsache bleibt, dass Quoten immer einseitige Manipulationen sind, durch die im Zweifel eben nicht der bessere Beitrag, sonder der „Quotenbeitrag“ zum Zuge kommt. Wobei man beim Tatort eigentlich nichts mehr falsch machen kann – das Niveau ist ohnehin im A … Pardon, im Absinken.

Ver.di will nochmals seine Macht demonstrieren

Die Gewerkschaft Ver.di hat ernsthaft vor, die Familien noch einmal unter Stress zu setzen, um damit einen erheblich höheren Lohn für die im Grunde nicht schlecht verdienenden Erzieherinnen und Erzieher durchzusetzen. Wieder einmal soll das Konzept aufgehen: Man übt Druck auf die Gesamtheit der Arbeitnehmer der freien Wirtschaft aus, um die ohnehin klammen Kommunen in die Knie zu zwingen. Und am Ende wollen die eitlen Gewerkschaftsbosse dann noch als Helden dastehen.

Verlierer sind die Eltern, bei denen beide Elternteile hart arbeiten – und genau darauf baut die Gewerkschaft Ver.di, die diesen Eltern nun Knüppel zwischen die Beine wirft. Aber ob Ver.di siegt oder nicht – die Eltern werden sowieso die Zechen zahlen. Denn das Geld für die hernach gestiegenen Kosten werden sich Träger und Kommunen wieder von dort zurückholen, wo es am leichtesten abzugreifen ist: bei den Eltern. Und deren Budget ist begrenzt.

Ver.di kann nicht ewig gegen das Volk streiken. Auch die Lokführer konnten es nicht. Nur sieht Ver.di dies noch nicht ein – und das ist wirklich schade.

Wo bin ich? Sie sind da!

Wo bin ich? Eine berühmte Frage ... auf die es damals keine Antwort gab.
Wo bin ich hier? Eine ziemlich berühmte Frage. Doch wer stellte sie, und an wen wurde sie gestellt? Falls Sie es wissen sollten, sind Sie ein Fan einer berühmten englischen Fernsehserie - und vermutlich jenseits der 60.

"Where am I?"
"In The Village."

Ich gebe Ihnen einen Tipp: es ist nicht in Italien, sondern?
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Tags für diesen Artikel:
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 795 Klicks

Frühsexualisierung – das Unwort der Sektierer

Das Wort „Frühsexualisierung“ finden Sie nur dort, wo mit der Wahrheit relativ großzügig umgegangen wird. Solche verfälschenden und tendenziösen Worte sollten eigentlich nicht zum Vokabular der Menschen gehören, die sich für die „besseren Menschen“ halten.

Das Wort an sich ist schlüpfrig: Menschen können nicht „sexualisiert“ werden, weil sie von Geburt an sexuelle Wesen sind, nämlich Mädchen einerseits und Jungen andererseits.

Was von den genannten konservativen oder sektiererischen Kreisen als „Frühsexualisierung“ beschrieben wird, bezieht sich in der Regel auf den Aufklärungsunterricht in den Schulen, besonders aber in der Grundschule. Die meist aus einem klerikalen Umfeld stammenden Eltern, die den Begriff verwenden, glauben, dass der Bereich der Sexualität in das alleinige Hoheitsgebiet der Familien fällt und sehen im Unterricht der Schulen eine Gefahr für Ehe und Familie. Es ist leicht auszumachen, dass es sich dabei um reine Ideologie handelt, denn neben den von diesen Kreisen strapazierten Elternrechten gibt es längst auch Kinderrechte.

Selbstverständlich könnte man seitens der Eltern argumentieren, dass Kinder heute durch die Medien zu sehr mit der Sexualität konfrontiert würden. Es wäre dann aber Aufgabe des Elternhauses, sich mit den Kindern über daraus entstehende Probleme auseinanderzusetzen. Im Grunde verhält es sich doch genau umgekehrt: Kinder und Jugendliche erhalten durch die Medien Informationen, die sich nicht begreifen und über die sie gerne Aufklärung hätten. Wenn die Eltern ihre Fragen nicht beantworten mögen oder die Eltern aus Angst vor den Reaktionen gemieden werden, ist die Schule mit Sicherheit der sicherste und verlässlichste Ort, um Fragen zu stellen.

Dieser Artikel kann auch in anderen Medien gefunden werden. © 2013 by Gebhard Roese.
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 779 Klicks

Europa: ja – und bitte ohne deutsche Neidhammel

In Sonntagsreden sind sich Politiker einig: Die Europäische Union ist unheimlich wichtig. Essenziell wichtig. Geradezu weltpolitisch wichtig. Aber wenn es darum geht, dem Volk zu sagen, dass ein geeignetes Europa nicht zum Nulltarif zu haben ist, dann scheißen sie sich in die Hosen.

Ob es wahr ist oder nicht: Die Deutschen gelten jetzt als die europäischen Nörgler, Besserwisser und Neidhammel. Die Boulevardpresse tat ja auch heute alles, um diesen Eindruck zu erwecken. Ob deutsche Politiker nun auch „beinahe“ die europäische Idee in den Sand gesetzt hätten? Es scheint so. Irgendjemand hat es verhindert, sagt man, in letzter Minute.

Doch die Deutschen sind nicht allein: Überall tauchen wieder diese widerwärtigen Nationalisten im Biedermannskostüm auf. Wir werden sie nur los, wenn alle überzeugten Europäer länderübergreifend zusammenhalten und sie das nennen, was sie sind: unerträgliche Besserwisser.

Lesen Sie dazu: DIE ZEIT.
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 789 Klicks

Wird die europäische Idee heute in den Eimer getreten?

Ausgerechnet Deutschland und Frankreich, die Kernländer der EU, sind sich offenbar nicht einig über die Zukunft von EURO und EU. Dabei ist Deutschland drauf und dran, die europäische Idee in den Eimer zu treten - vermutlich aus wahltaktischen Gründen.

Von der Presse wird fleißig verbreitet, auch Finnland sei strikt dagegen, Griechenland im Euro zu lassen. Ach, Finnland? Richtig niedlich, nicht wahr? Weil die finnische Regierung, die von einer Rechtspartei abhängig ist, die Griechen hinausschmeißen will, ist es auch richtig, wenn Deutschland das will? Was für eine armselige Haltung!

Mehr: ZEIT, SPIEGEL und DEUTSCHE WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN.
Kategorien: derzeit | 0 Kommentare
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 746 Klicks