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Auf zu neuen Ufern – ich biete mich an

Auf dem Weg zu neuen Ufern ...

Nachdem ich fast 10 Jahre im Internet über Themen geschrieben habe, die sich eng an die Partnersuche anlehnten, bin ich nun bereit, etwas Neues zu wagen. Das „Neue“ kann alles sein, was Sie schreiben, bewerten, analysieren, vortragen, zusammenarbeiten, oder einander ergänzen nennen könnten.

Von den meisten Menschen und Institutionen erwarte ich eine angemessene Bezahlung pro Tag, Stunde, Normseite, Zeile oder Wort. Sollten Sie ein Projekt mit geringem Budget haben, das mich besonders interessiert, kann über den Preis verhandelt werden.

Zu den Themen, die gerne und ausführlich, zuverlässig und kompetent mehr sagen kann als andere, sind:

1. Alltagspsychologie.
2. Kommunikation.
3. Partnersuche und Partnerwahl.
4. Liebe und Sexualität.
5. Problemlösungsverfahren.
6. Auswirkungen von IT-Technologie auf das Zusammenleben.
7. Kritische Analyse wissenschaftlicher Aussagen.
8. Lebenspläne und deren Veränderung.
9. Auswirkungen von IT-Technologie.
10. Erotische Literatur, auch die der Vergangenheit.


Was immer Sie gerade jetzt planen: Planen Sie mich mit ein. Und wenn Sie Lust haben, einfach mit mir zu sprechen, dann tun Sie es doch einfach.

Und Sie finden mich neuerdings auch auf: sehpferd.de

Wo sie jetzt Themen und Tipps zum erotischen Schreiben finden

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>Aus grundsätzlichen Erwägungen habe ich mich entschlossen, alle Beiträge, die moderne erotische Literatur betreffen, nicht mehr auf meiner Schriftsteller-Seite zu veröffentlichen. Denn für mich gilt das Gleiche wie für alle in der Branche: Allein die Nähe zu erotischen Schriften wertet einen Schriftsteller ab – daran kann ich nichts ändern.

Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute: In Zukunft erfahren Sie alle über das Schreiben erotischer Literatur auf der neuen Seite „Sinnlich Schreiben“, die ich eigens dafür eingerichtet habe. Es wird eine Weile dauern, bis Sie dort alles finden, wonach Sie suchen – aber gut Ding will Weile haben.

Sie bekommen dort:

- Ideen in Hülle und Fülle.
- Themen, die Ihre Fantasie anregen.
- Innovative Möglichkeiten, erotisch zu schreiben.
- Neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade.
- Hintergrundinformationen zu komplexen erotischen Themen.
- Statistiken zu erotischen Fantasien.
- Alternativen zur Beschreibung sexueller Handlungen.
- Psychologische Hintergründe, die nur wenige kennen.
-
Ich lade sie herzlich ein, dort meinen Ideen zu mausen, sich an Themen zu ergötzen oder sich darüber zu empören. Sie können also mit mir teilen oder austeilen – wie Sie wollen. In jedem Fall freue ich mich auf Sie.

Ihr

Gebhard Roese

Ihre Angst vorm Schreiben - und die Erotik, die darin liegt

Träumen, aber sich nicht trauen, die Angst zu überwinden?


Eine erotische Geschichte zu schreiben, bedeutet, sich an den Körper eines Menschen heranzutasten und ihn so zu berühren, dass die Leserin glaubt, sie würde jetzt die Hand führen, die da über die Haut gleitet. Oder eben, dass es ihre Haut wäre, die gerade mit Worten gestreichelt wird. Unzweifelhaft regt das Lesen dabei gelegentlich dazu an, Botenstoffe freizusetzen, die ihrerseits wieder für feuchte Vaginen und erigierte Brustwarzen sorgen.

Das typische Hindernis für schreibende Frauen besteht darin, Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Doch sobald die Angst aufkommt, ist eigentlich der Moment gekommen, um die Geschichte wirklich erregend zu gestalten. Man könnte sagen: Gute Erotik beginnt erst hinter der Hürde, die Ihre Angst ihnen setzt.

Lesen Sie den vollständigen Artikel jetzt auf SinnlichSchreiben.

Erotische Literatur für Frauen – Konsequenzen für alle?

Hauptsache, die Lust wird geweckt?

Immer mehr Männer scheinen zu befürchten, dass Frauen durch die Lektüre von „Soft-SM“ verdorben werden. Ursache ist nach wie vor der Erfolg der „Fifty Shades of Grey“. Eine Umfrage aus Literaturkreisen hat ergeben, dass 91 Prozent der Leser dieser Art von Literatur Frauen sind, von denen 42 Prozent mindesten den akademischen Grad eines „Bachelors“ hatten.

Männer befürchten nun, die Leserinnen könnten durch diese Art von Literatur „abnormal“ werden. Das ist übrigens eine etwas angejahrte Unterstellung, denn sie wurde schon für die erotische Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts verbreitet.

Typisch dafür ist dieser Dialog zwischen einem BBC-Journalisten und der der Autorin E. L. James. (1)

BBC: „Haben Sie wirklich keine Sorgen, Frauen in eine Welt einzuführen, in der solches Zeug normal ist?“
E. L. James: (Sinngemäß). Nein, es ist nur eine Geschichte über zwei Erwachsene, die sich einig (… über ihr Liebesleben …) sind.
BBC: „Und Sie befürchten wirklich nicht, dass dies normal wird?“


Das Paradoxe: Männer wünschen sich nun wahrlich oft genug, dass Frauen sich ihren sexuellen Fantasien unterordnen, aber sie befürchten stets, dass Frauen selbst sexuelle Fantasien entwickeln, die sie dann erfüllen müssen. Ich verzichte hier auf konkrete Beispiele, aber wenn man nur einmal das Thema „Fellatio versus Cunnilingus“ anspräche, würden Sie sofort wissen, was ich meine.

Einer der Gedankenträger der Theorie, gesunde Frauen hätten keine sexuellen Wünsche, wahrscheinlich sogar ihr Urheber, ist der einflussreiche Psychiater Krafft-Ebing. Sein Werk „Psychopathia Sexualis“ spukt immer noch in den Gehirnen einflussreicher Moralisten herum, obgleich es inzwischen völlig bedeutungslos ist.

Am Ende scheint alles ganz einfach zu sein: Frauen wollen von erfahrenen Männern alle Facetten der Liebe lernen – zumeist, um dieses Wissen später zu nutzen. Allerdings wollen auch junge Männer die sexuellen Künste von erfahrenen Frauen lernen – und so schließt sich möglicherweise der Kreis. Wenn alle von allen lernen, kann jeder aus dem „Garten der Lüste“ das Kraut aussuchen, das er als besonders wirksam und sinnlich empfindet.

Oder, um die Frage des BBC-Reporters ad absurdum zu führen: Im Grunde hoffen lustvolle Menschen, dass es nichts „Normales“ gibt, sondern nur das, was in der Liebe die Sinneslust schürt.

Die erotische Literatur der Frauen, von Frauen und für Frauen ist eine ganz normale Konsequenz aus dem Verlangen, der eigenen Lust Flügel zu verleihen. Wer das nicht will, sollte darüber nachdenken, ob die Käfighaltung der Sinne tatsächlichen einen Nutzen verspricht.

(1) Zitiert nach: PACIFIC STANDARD.

Die Woche in Erotik-Literatur: Verlockungen zum Ungewöhnlichen

Ein altes Thema, neu aufgelegt: Muss die Autorin (oder gar der Autor) tatsächlich physisch erlebt haben, was er beschreibt? Meine Antwort war immer: Nein, aber es wäre günstig, wenn die Kurzgeschichten Novellen dun Romane gedanklich halbwegs nachvollziehbar geschrieben wären. Was Sie über Analverkehr schreiben können, ohne jemals aktiv oder passiv daran beteiligt zu sein, lesen Sie hier. Wo sonst?

Ach, anal erscheint Ihnen dann doch fatal? Wie wäre es mit Romantik und Sex? Das passt wie das Harte in das Weiche (oder war es das Runde ins Eckige)? Wo bekommen Sie Hinweise darauf, wie sich Sex in romantische Liebesgeschichten einbinden lässt? Bei mir. Übrigens bringe ich dazu psychologische Hinweise und Beispiele. Alles kostenlos – und alles für Sie – reiner Service.

Ich schlage Ihnen diesmal in der siebten Ausgabe von „Lustvolle Themen“ sogar zwei Themenbereiche für romantische Erzählungen vor.

Interessant dürfte für alle Autorinnen sein, warum Frauen für Frauen schreiben: weil sich Frauen als Leserinnen besonders intensiv mit der Heldin identifizieren. Sie erlebt sozusagen stellvertretend, wovon die Bäckereiwarenverkäuferin oder Diplom-Sekretärin nur träumen kann.

Träumen? Viele Frauen träumen von demütiger Unterwerfung, wenn es denn ihre Lust steigert – aber Männer eben auch. Von aktiver sadistischer Beherrschung träumen hingegen wenig Frauen, und offenbar auch nicht schrecklich viele Männer. Fragt sich doch: Wie gehen Autorinnen und Autoren damit um? Ausnahmsweise habe ich die Sache mal aufgeteilt: Was können Frauen tun, um das „sadomasochistische“ Verhältnis zu beschreiben, und wie würden Männer dabei vorgehen? Gibt es überhaupt Unterschiede?

Falls Sie dergleichen umsetzen wollen, finden Sie in der achten Folge der „lustvollen Themen“ zwei Hinweise, wie Sie Geschichten rund um die erotische Demut aufbauen könne.

Ein Satz in eigener Sache

Ich schreibe keine erotischen Novellen oder Romane, sondern überwiegend Berichte und Kolumnen. Das bedeutet: Ich bin kein Konkurrent. Deshalb bitte ich Sie, mich überall dort populär zu machen, wo Autorinnen und Autoren präsent sind, die sich für erotische Literatur interessieren.

Lustvolle Themen (8) - Ideen für erotisches Schreiben

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>Aus grundsätzlichen Erwägungen habe ich mich entschlossen, alle Beiträge, die moderne erotische Literatur betreffen, nicht mehr auf meiner Schriftsteller-Seite zu veröffentlichen. Denn für mich gilt das Gleiche wie für alle in der Branche: Allein die Nähe zu erotischen Schriften wertet einen Schriftsteller ab – daran kann ich nichts ändern.

Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute: In Zukunft erfahren Sie alle über das Schreiben erotischer Literatur auf der neuen Seite „Sinnlich Schreiben“, die ich eigens dafür eingerichtet habe. Es wird eine Weile dauern, bis Sie dort alles finden, wonach Sie suchen – aber gut Ding will Weile haben. Der von Ihnen gesuchte Artikel erscheint erneut im Laufe des Monats April 2015.

Sie finden auf "Sinnlich Schreiben":

- Ideen in Hülle und Fülle.
- Themen, die Ihre Fantasie anregen.
- Innovative Möglichkeiten, erotisch zu schreiben.
- Neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade.
- Hintergrundinformationen zu komplexen erotischen Themen.
- Statistiken zu erotischen Fantasien.
- Alternativen zur Beschreibung sexueller Handlungen.
- Psychologische Hintergründe, die nur wenige kennen.
-
Ich lade sie herzlich ein, dort meinen Ideen zu mausen, sich an Themen zu ergötzen oder sich darüber zu empören. Sie können also mit mir teilen oder austeilen – wie Sie wollen. In jedem Fall freue ich mich auf Sie.

Warum schreiben Erotik-Autorinnen für Frauen?

Lesen und Träumen


Warum schreiben Erotik-Autorinnen für Frauen? Und wie können vor allem Autorinnen die "Ansprache" an ihre weibliche Leserschaft verbessern? Eine mögliche Antwort: Frauen wollen sich "selbst spielen sehen" in den Szenen, die Sie als Autorin beschreiben. Hilfe kommt dabei von ungewöhnlicher Seite: ein Erotik-Dating-Portal will es wissen.

Unzweifelhaft ist das Interesse der Frauen an erotischer Literatur in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen – und mit diesem Interesse einher ging auch die Massenproduktion von „erotischer Frauenliteratur“.

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Dazu ist eine Erhebung des Online-Portals SECRET interessant, das sich speziell an Frauen und ihre erotischen Wünsche wendet.

Demnach steht in 63 Prozent der Frauenträume die eigene Person im Mittelpunkt. Das heißt, die Frau sieht sich stets in erster Line selbst als Begünstigte der erotischen Handlungen. Bei Männern sind es hingegen nur 48 Prozent.

Das bedeutet: Nur etwa 37 Prozent der Frauen abstrahieren beim erotischen Fantasieren von der eigenen Person. Ebenso interessant war auch, dass erstaunliche 50 Prozent der von SECRET befragten Frauen von einem dominanten Partner träumten.

Sicher sind solche Befragungen nicht in jeder Hinsicht repräsentativ, jedoch ist die Klienten des sogenannten „Casual-Dating“ Portals Secret ohnehin auf Sinnlichkeit und Erotik ausgerichtet, sodass die Ergebnisse durchaus für Autorinnen verwendbar sind.

Wenn die Ergebnisse zutreffen, woran wenig Zweifel bestehen, dann ist also männliche Dominanz weiterhin gefragt. Hinzu kommt aber, dass sich Ihre Leserinnen tatsächlich mit der Heldin und ihren wilderotischen Gefühlen mitreißen lassen. Bringen Sie ihre Heldin also plastisch in erotische Situationen und lassen Sie Ihre Leserinnen hautnah erleben, was Ihre Heldin fühlt. Ist es überflüssig, noch zu sagen, dass sie in der ersten Person schreiben sollten? Vermutlich nicht, denn viele Autorinnen schämen sich, als Icherzählerinnen aufzutreten. Überwinden Sie diese Schamgrenze – Ihre Heldin ist nur Ihre Heldin, und Sie sind die Autorin. Versuchen Sie, sich eine zweite Persönlichkeit auszumalen, und schlüpfen sie in die Rolle jener hocherotischen Frau – und bleiben Sie selbst, was Sie immer waren.

Bild: Angeblich von Tara de Lempicka, Polnische Malerin.

Lustvolle Themen (7) -Ideen für erotisches Schreiben - Dämonisches

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>Aus grundsätzlichen Erwägungen habe ich mich entschlossen, alle Beiträge, die moderne erotische Literatur betreffen, nicht mehr auf meiner Schriftsteller-Seite zu veröffentlichen. Denn für mich gilt das Gleiche wie für alle in der Branche: Allein die Nähe zu erotischen Schriften wertet einen Schriftsteller ab – daran kann ich nichts ändern.

Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute: In Zukunft erfahren Sie alle über das Schreiben erotischer Literatur auf der neuen Seite „Sinnlich Schreiben“, die ich eigens dafür eingerichtet habe. Es wird eine Weile dauern, bis Sie dort alles finden, wonach Sie suchen – aber gut Ding will Weile haben. Im April 2015 stehen alle Artikel wieder zur Verfügung.
Sie bekommen dort:

- Ideen in Hülle und Fülle.
- Themen, die Ihre Fantasie anregen.
- Innovative Möglichkeiten, erotisch zu schreiben.
- Neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade.
- Hintergrundinformationen zu komplexen erotischen Themen.
- Statistiken zu erotischen Fantasien.
- Alternativen zur Beschreibung sexueller Handlungen.
- Psychologische Hintergründe, die nur wenige kennen.
-
Ich lade sie herzlich ein, dort meinen Ideen zu mausen, sich an Themen zu ergötzen oder sich darüber zu empören. Sie können also mit mir teilen oder austeilen – wie Sie wollen. In jedem Fall freue ich mich auf Sie.

Erfahrung kontra Fantasie – muss ich alles wirklich erlebt haben?

Puff - und weg ist der Artikel, der hier stand. In einem neuen Blog, "Sinnlich Schreiben" bekommen Sie ihn zurück (siehe Link) aber noch viel mehr:

- Ideen in Hülle und Fülle.
- Themen, die Ihre Fantasie anregen.
- Innovative Möglichkeiten, erotisch zu schreiben.
- Neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade.
- Hintergrundinformationen zu komplexen erotischen Themen.
- Statistiken zu erotischen Fantasien und wissenschaftliche Thesen.
- Alternativen zur Beschreibung sexueller Handlungen.
- Psychologische Hintergründe, die nur wenige kennen.

Und Sie lesen den gesuchten Artikel dort ebenfalls, neu aufbereitet für Autorinnen und Autoren: Muss ich alles wirklich selbst erlebt haben?

Erotische Geschichten schreiben

Jetzt neu: Erotisches Schreiben - analysiert
Erotische Geschichten schreiben

Als ich zum ersten Mal gefragt wurde, wie ein literarischer Anfänger an erotische Literatur herangehen solle, war ich überfragt. Doch dann analysierte ich jene Werke, die als literarisch ergiebig und dennoch als äußerst erotisch galten.

Dabei stellte ich mehrere grundlegende Unterschiede fest, die zwischen einem Menschen liegen, der seine Schreibkunst in der Schule erlernt und nie vertieft hat und einem modernen Schriftsteller. Obgleich die erotische Schriftstellerei als außerordentlich schwierig eingestuft wird, ist es nicht die Erotik selbst, die den Autorinnen und Autoren zu schaffen macht. Vielmehr ist es die Art, in der sie schreiben. „Die Lokomotive muss die nachfolgenden Waggons ziehen“, sagt der berühme Roy Peter Clark in seinen „50 Werkzeugen für gutes Schreiben“. Damit meint er den ersten, prägnanten Satz, mit dem die Geschichte eingeleitet werden sollte. Ein Satz, der zum Weiterlesen einlädt.

Ich suche im Internet für Sie nach Rat - und finde kaum Ansätze

Das ist nur ein Beispiel, sicherlich. Aber es symbolisiert das Dilemma der Menschen, die gerne schreiben würden. Denn die meisten von uns haben gelernt, eine Geschichte, gleich, wie lang sie ist, mit einer Einleitung zu beginnen. Eine Regel sagt, sie solle fünf Prozent betragen. Doch hat diese Regel irgendeine Bedeutung für Sie?

Ich informiere mich im Internet und lese (1):

In einem Aufsatz dient die Einleitung der Themavorstellung. Sie gewährt zudem dem Leser einen kurzen Überblick über das Geschehen im Text, da in der Einleitung die wichtigsten Informationen in knapper Form enthalten sein müssen.


Nun halten die meisten Neu-Autoren, die nach 10, 20, oder gar 40 Jahren erstmals wieder schreiben wollen, den Aufsatz für eine geeignete Form des Schreibens – weit gefehlt! Ich will nun wissen, wie die Internet-Lehrer über andere Formen der Einleitung denken, und lese diesmal (2):

Jeder Text benötigt eine, nach Stil und Genre passende, Einleitung. Sie dient dazu, die Neugierde des Lesers zu wecken und ihn dazu zu animieren, weiter zu lesen. Eine gute Einleitung gibt daher gerade so viele Informationen aus dem folgenden Text preis, dass der Leser erfährt, worum es in dem Text insgesamt geht.


So kommen wir der Sache schon näher, sind aber noch nicht am Ziel. Kann uns das Internet überhaupt „besseres Schreiben“ lehren? Und dazu noch etwas über ein so heikles Thema wie „erotische Literatur?

Meine Recherchen erbrachten nur dürftige Ergebnisse. Ich bin deshalb aus dem Internet verschwunden, um in meinem Bücherschrank wieder aufzutauchen. Wie schreiben eigentlich all diese Autoren, die so viel Sinnlichkeit verbreiten? I

Im Grunde ist es gar nicht geheimnisvoll, was sie tun, und wenn ich es mit einem Satz sagen sollte, so wäre er "sie rücken Ihnen dicht auf die Pelle“. Mit anderen Worten: Ein gutes erotisches Werk geht Ihnen unter die Haut. Und das bedeutet: Wenn Sie erotisch schreiben wollen, dann müssen Sie sich ganz nah an die Haut herankuscheln. Der Weg vom Bildschirm über die Augen ins Hirn muss kurz sein, und die Wörter und Sätze müssen im Hirn unmittelbar Gefühle wachrufen, die Sie, die Autorin/der Autor, mit ihrer Leserschaft teilen können. Wie Sie das anstellen? Ich schlage Ihnen drei Punkte vor, die Sie unbedingt beachten sollten.

Drei wesentliche Tipps für Erotik-Autoren

1. Wählen Sie die Form der Short Story. Wenn sie eine längere Geschichte schreiben wollen, hängen Sie Kapitel um Kapitel an die erste Geschichte an. Versuchen Sie, jede der Geschichten für sich selbst sprechen zu lassen. Bei einer Short Story schreiben Sie gar keine Einleitung. Mit dem ersten Satz gehen sie mitten in die Geschichte hinein.
2. Konzentrieren Sie sich auf die Handlung. Versuchen sie, möglichst wenig äußere Umstände zu beschreiben, sondern verdichten Sie die Handlung, bis sie zum Höhepunkt gelangt. Wenn Sie längere Geschichten schreiben wollen, bauen Sie sich kleine Inseln, die jeweils einen Höhepunkt bilden, und steigern sie sich von Insel zu Insel.
3. Versuchen Sie, die Gefühle Ihrer Protagonisten so zu verdeutlichen, dass möglichst viele Leserinnen/Leser sich darin wiederfinden. Gefühle sind die Soße, die nahezu alle Leser begierig aus den Seiten erotischer Bücher lecken.

Fassen wir dies noch einmal kürzer zusammen?

- Einen Satz zur Einleitung wählen, der in den Kopf kriecht.
- Handlungsstrang eng zusammenhalten – und erotisch färben.
- Nachvollziehbare, lustvolle Gefühle schildern.

Ich hoffe, dass wir uns häufiger lesen. In meiner „Liebeszeitung“ lesen Sie zu diesen Themen viel Angedachtes – dort gehe ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen nicht so systematisch vor. Aber wenn Sie wollen – dann schreibe ich für Sie hier auch durchaus seriös, wie Sie zu besseren Ideen, besseren Schreibformen und sinnlicheren Sätzen kommen.


Zitate: (1) Schreiben-Aufsatz.
Zitate: (2) Schreiben-Anleiter.