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Wie schreibe ich ein Buch?


Erster Teil: warum Sie sich nicht fragen sollten, wie Sie ein Buch schreiben.


Ein Buch schreiben – davon scheinen viele Menschen zu träumen. Zahllose Werbeplakate in unseren Städten deuten darauf hin, und die einschlägigen Suchmaschinen zeigen eine große Anzahl von von Anzeigen, die alle dazu verlocken sollen, „schreiben zu lernen“. Unter ihnen gibt es Menschen und Institutionen, die davon leben, dass angehende Autoren offenbar nicht wissen, wie sie ein Buch schreiben könnten. Mal versuchen die Inserenten, Manuskripte abzusaugen, mal bieten sie Fernkurse an, mal gewöhnliche Kurse, und hin und wieder versprechen sie Hilfe bei Schreiben oder Vermarkten eines Buches.

Welche Frage stellt sich zu Anfang? Ist es wirklich die Frage, die überall im Internet behandelt wird: „Wie schreibe ich ein Buch?“ (Google: 8.500 Einträge in dieser Form). Um es gleich zu sagen: Diese Frage ist ungefähr so intelligent, wie zu fragen: „Wie koche ich ein Essen?“ (Google: fünf Einträge in dieser Form).

Sehen Sie, die Frage ist zu einfach gestellt. Denn „ein Buch“ zu schreiben bedeutet zunächst nichts anderes, als aus Wörtern Sätze zu bilden, die irgendeinen inneren Zusammenhang haben und die am Ende ein Manuskript ergeben, das sich transportieren lässt.

Sonderlich intelligent ist die Absicht, ein Buch schreiben zu wollen, keinesfalls. Denn vor der Frage „wie schreibe ich ein Buch“ sollte eine andere Frage stehen: „Was will ich sagen, übermitteln, kommunizieren und am Ende transportieren?“

Die meisten Menschen, die das Wort „Buch“ hören, fällt dazu der Roman ein. Spricht man mit Menschen, die „gerne ein Buch schreiben würden“, so ist fast immer der Roman gemeint – und meist die Geschichte des eigenen Lebens. Mein Urgroßvater schrieb so ein Buch – und außer den Nachkommen, die daraus etwas über sein Leben erfahren konnten, interessierte es keinen Menschen. Wie sollte es auch? Es war die Geschichte eines Menschen, der vom Gutsverwalter zum Agrarreformer wurde, daraufhin von den Krautjunkern angefeindet wurde, mehrfach heiratete und sehr alt wurde. Ein Zeitzeugnis, sicherlich, aber ohne Belang.

Schriftsteller sind Menschen, die Schriften verfassen. Literarische Ambitionen sind dazu nicht nötig. Laien hingegen glauben, Schriftsteller würden erstens nichts als Romane schreiben und zweitens, sie hätten den besonderen Kuss einer Muse bekommen, um schöne Sätze zu deichseln. In Wahrheit ist das nicht so – nur der Kulturbetrieb hebt einzelne Schriftsteller in den Himmel der Literatur-Göttinnen odre Literatur-Götter.

Was wollten Sie also „sagen, übermitteln und transportieren?“

Im Grunde haben sie die Wahl unter drei Alternativen und mehreren Varianten.

1. Sie können Informationen transportieren. Üblicherweise schreiben Sie dann ein Sachbuch oder sie versuchen, die Meinungen und Ansichten zu einem Thema zu sammeln und zu verdichten.
2. Sie könnten aber auch Gedanken transportieren. In diesem Fall wäre es nützlich, über ein großes Potenzial an Fantasie und ungewöhnlichen Ideen zu verfügen und sie auch auf Personen, Situationen und nicht zuletzt Dialoge herunterbrechen zu können.
3. Letztendlich können Sie versuchen, Gefühle zu transportieren. Diese Absicht ist deutlich schwerer umzusetzen, als mit Tatsachen oder Gedanken zu hantieren. Ich erkläre Ihnen gerne, warum das so ist, aber dazu müssten wir tiefer in die Welt der menschlichen Kommunikation einsteigen, als ich es hier tun kann.

Nehmen wir an, bei Ihnen würde alles „glatt laufen“. Sie würden Ihr Buch zu Ende schreiben, einen Verleger finden und feststellen, dass es Interessenten in gebundener Form beim Buchhändler bestellen können. Irgendwann wird Ihre Information dann bei jemandem ankommen, den man üblicherweise als „Leser“ bezeichnet.

Dieser wird das Buch aufschlagen, ein paar Sätze daraus lesen und es dann entweder interessant, hilfreich, lehrreich, bewegend oder berührend finden – oder nichts davon. In den meisten Fällen werden sie wenig darüber erfahren, was ihre Leserinnen und Leser wirklich über Ihr Buch denken. Die Kommunikation zwischen einem Schriftsteller und seiner Leserschaft ist recht einseitig.

War es das, was Sie sich vorgestellt hatten, als Sie die erste Seite schrieben?

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Ihr

Gebhard Roese

Die Frauen, die Presse und die Unterwerfungsfantasien

Zur Schau gestellt: Domination - immerhin die Hälfte der Frauen träumt davon

Nachdem meine Redaktion der "Liebeszeitung" versucht, Daten in die richtige Relation zu setzen, glauben andere offenbar, damit Klischees füllen zu können. So schreibt die Frankfurter Rundschau dieser Tage unter Berufung auf die gleichen Quellen, die ich zu einer umfassenden, vergleichenden statistischen Betrachtung zusammenfasste:

Gerade Frauen haben der Studie zufolge häufig Unterwerfungs-Fantasien.


Was stimmt dran, was ist falsch? Sicher ist, dass damit Vorurteile gestützt werden könnten. Eine erste einer Frau war:

Wie kann es sein, dass Frauen, die doch ohnehin oft unterdrückt wurden, Unterwerfungsfantasien haben?


Darauf gibt es Antworten, aber die gehörten nicht in den Bereich der Untersuchungen. Hier war vielmehr zu fragen: Wie stark wichen die Unterwerfungsfantasien der Frauen von denen der Männer ab?

Überraschung: Frauen und Männer unterscheiden sich wenig in ihren Unterwerfungs-Wünschen

Die Antwort wird Sie überraschen – aber in der Zeitung steht sie (natürlich?) nicht:

Dominiert werden wollen in der Fantasie zwar 65 Prozent der Frauen und damit fast zwei Drittel, aber auch die Männer wollen zur guten Hälfte dominiert werden. (53 Prozent). Die Abweichung beträgt ungewichtet magere 12 Prozent. Bewertet man sie jedoch, so gehört sie zu den selteneren geringen Abweichungen zwischen Frauen und Männer. Nur 1,2 Frauen mit diesen Fantasien kamen nämlich auf einen Mann mit ähnlichen Fantasien.. Im Schnitt der mir vorliegenden Zahlen (1) bestand die mittlere Abweichung darin, dass 1,9 Personen des einen Geschlechts auf eine Person des anderen Geschlechts kamen.

Frauen denken zugleich auch dominant - und zwar zur Hälfte

Nun könnte man nach der Lektüre der „FR“ meinen, Frauen würden im Leben nicht auf die Idee kommen, andere Personen zu dominieren. Doch das ist ebenso kurz gegriffen: Immerhin war fast die Hälfte der Frauen (48 Prozent) dazu in der Fantasie in der Lage – ebenfalls mit einer marginalen Differenz zu den Männern, die zu 60 Prozent darüber fanatisierten, eine Frau zu dominieren. Auch dabei ergab sich die geringe Differenz von 1:1,3 – das heißt, auf eine Frau mit dominanten Fantasien kamen 1,3 Männer. Wenn sei sich das nicht vorstellen können, dann runden Sie auf: Stellen Sie sich vor, links im Raum würden 10 dominante Frauen stehen und 13 dominante Männer. Wie viele sind es? Deutlich mehr? Etwas mehr? Nahezu gleich viele?

Sicher, Zahlen sind geduldig, und auch die Online-Forschung, die dahinter steckt, wirft Fragen auf. Dennoch: Warum schreibt die FR dann, „Gerade Frauen“ hätten häufig Unterwerfungs-Fantasien, wenn die Differenz zu Männern vergleichsweise lachhaft gering ist?

(1) Irrtum vorbehalten. Dem Autor lagen nur etwa 90 Prozent des Zahlenwerks vor, als dieser Artikel geschrieben wurde. Er beinhaltet aber alle relevanten Daten.

Erotisch schreiben über das erste Mal …

Puff - und weg ist der Artikel, der hier stand. In einem neuen Blog, "Sinnlich Schreiben" bekommen Sie ihn zurück (siehe Link) aber noch viel mehr:

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Unser Vorschläge zu erotischen Themen für Autorinnen und Autoren wurden allesamt verlagert auf „SinnlichSchreiben“. Dort finden Sie in Zukunft nicht nur die hier gelöschten Vorschläge wieder, sondern auch zahllose neue Ideen. Ferner veröffentlichen wie dort „Saisonvorschläge“, die besonders gut in die Jahreszeit passen.

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