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Ich schreibe weiterhin, nur weniger – auch für SIE

Das Leben etwas ruhiger angehen heißt nicht, gar nichts zu tun
Vielleicht war es ja falsch, dieses Blog zu vernachlässigen. Doch ich habe einen tieferen Grund: Ich schreibe inzwischen keine längeren Texte mehr (konkret nichts mehr über 1000 Wörter). Stattdessen habe ich mich ganz auf das Umschreiben und die „Entschärfung“ von Texten spezialisiert, die eigentlich brauchbar sind, aber die im Internet in der Original-Form dennoch Proteste auslösen würden. Und natürlich bin ich weiterhin für Unternehmer tätig, die viele kurze Texte benötigen.

Wenn Sie irgendetwas schreiben lassen wollen, das sinnesfrohe, gesunde Menschen über 50 anspricht, dann schreibe ich Ihnen dies nach wie vor. Falls Sie jedoch ein fragwürdiges Potenzmittel mit goldenen Worten bekränzen wollen, dann zeige ich Ihnen meine Kehrseite.

Irgendwann im letzten Jahr hat mich jemand gefragt, ob ich einen großen Auftrag (das bedeutet meist über 3.000 Euro, so etwas ist schon „groß“ in der Branche) annehmen würde. Hätte ich vielleicht, aber dann ging es gleich los mit Termindruck – und dann bin ich lieber auf eine Insel gefahren und habe die Sonne genossen.

Mit den Terminen ist es so: Ich halte die Termine, die ich nenne – und das sehr zuverlässig. Aber ich lasse mir keine Korsetts überstülpen – weder in zeitlicher noch in stilistischer Hinsicht.

Nun wissen Sie, wie ich denke. Und wenn Sie damit leben können, dann bin ich gerne für Sie tätig.

Ich bin Gebhard Roese und ich behandle jedes Thema ernsthaft und sorgfältig.

Gebhard Roese und Wortwechsler

Wortwechsler - 2015
Meine Idee, die Webseite "Wortwechsler" zu schaffen, ist schon fast 10 Jahre alt. Zu dieser Zeit war ich bereits intensiv damit beschäftigt, Worte zu wechseln. Mein Job bestand damals darin, zwischen Kaufleuten und Programmierern zu vermitteln. Eine schwierige Aufgabe, weil ihre Auffassungen von dem, was denkbar, logisch und sinnreich ist, sehr voneinander abwichen. Meine erste schriftstellerische Tätigkeit ergab sich aus der Not: Es gab eine „technische Dokumentation“ eines wichtigen Softwareherstellers, die als Schulungsunterlage nicht zu gebrauchen war. Also setzte ich mich an den PC und schrieb eine umfangreiche Übersetzung vom Computerchinesischen ins Deutsche.

Damals entdeckte ich das Talent, nahezu alle Texte in fast jede beliebige Form umzuschreiben. Zudem hatte ich schon immer die Fähigkeit, einen einzigen Umstand in nahezu beliebig viele Lichter zu tauchen, sodass ich facettenreich, ja sogar kontrovers darüber schreiben konnte.

War ich nicht der geborene Wortwechsler? Ja, und dies ohne „aber“. Und nicht nur das: Ich bin es bis heute. Und deshalb habe ich dem „Wortwechsler“ wieder den Stellenwert gegeben, der ihm gebührt: Worte zu wechseln ist mein Markenzeichen – und ich wechsle sie auch für Sie.

Mein Name ist Gebhard Roese – und ich bin Ihr Wortwechsler.

Schriftstellerin, Maurerlohn und Huren

Horrorstorys über Huren: Sie machen es schon für 20, 10 oder gar fünf Euro. Das entrüstet sich nicht nur die Kirchengängerin und die Gewerkschaftlerin, sondern auch die Presse macht dicke Backen. Seht, alles versinkt im Elend – eine Folge des ausbeuterischen Kapitalismus im sexistisch verseuchten Deutschland. In Wahrheit: Meinungsmache, um die Theorie von der „weitverbreiteten Armutsprostitution“ zu untermauern.

Horrorrealität in Deutschland: Eine Schriftstellerin bietet sich für einen Eurocent pro Wort oder 10 Euro Stundenhonorar an. In der Stunde muss sie also 1000 Wörter schreiben, überarbeiten, Korrektur lesen. Die Kirchgängerin, die Gewerkschaftlerin und die Presse lässt es kalt. Es ist keine Folge des Kapitalismus, und auch keine sexistische Erniedrigung. Offenbar ist es für manche Frau, die davon leben will, Alltag.

Übrigens (Zitat):

Im Westen beträgt der Mindestlohn des Stundenverrechnungssatzes im Jahre 2013 für einen Maurer 13,70 Euro.


Von den 13,70 Euro ist dann allerdings schon ein Teil der Rentenversicherung und der Krankenversicherung bezahlt, der Maurer bekommt Urlaub und im Krankheitsfall ist er ebenfalls abgesichert. Die Schriftstellerin hingegen – wenn ihr ungefähr 5,50 Euro übrig bleiben, hat sie annähernd richtig kalkuliert.

Warum ich als Schriftsteller für Sie wertvoll sein könnte

Zeitzeuge sein, kritisch sein, aber auch das Schöne sehen


Die Schöpfer von Zeitdokumenten, aber auch von Kunst und Kultur ganz generell haben in der Regel einen Makel, den sie ihr Leben lang verfolgt: Sie ernennen sich selbst zu dem, was sie sein wollen. Ich will hier nur diejenigen nennen, die sich mit dem Schreiben beschäftigen: Schriftsteller, Journalisten, Texter, Publizisten, Autoren.

Ich bin – nicht nur einmal – bezichtigt worden, nicht das zu sein, für das ich mich ausgebe. Das ist völlig korrekt, denn ich bin in erster Linie ein Mensch, der sich verpflichtet fühlt, der Zeit auf den Zahn zu fühlen. Bekanntlich hat dies gelegentlich den Effekt, dass der Zahn dann schmerzt, und logischerweise ist es nicht der eigene. Wer das nicht aushält, sollte niemals an die Öffentlichkeit treten – ich muss auch gelegentlich ertragen, dass man mich angreift. Dann und wann wehre ich mich dagegen, doch zumeist sehe ich Tadel als Gewinn. Mehr als 10.000 Artikel von mir (teils unter Pseudonym veröffentlicht) sollten Sie überzeugen.

Was ich für Sie tun kann? Ich kann schöne Dinge noch schöner beschreiben, komplizierte Dinge vereinfachen und das hervorheben, was Ihr Unternehmen wirklich gut und richtig macht. Sie werden sehen: Ich verstehe Sie und Sie werden mich verstehen. Und weil ich nicht gerne auf ausgefahrenen Wegen im Schlamm und Schlick versacke, wie so viele meiner Kolleginnen und Kollegen, dürfen sie von mir auch etwas Ungewöhnliches erwarten. Übrigens schreibe ich für Sie auch über die Lust und manches lustvolle Produkt.

Vom Schmerz zur Lust – das ist nur für denjenigen ein Problem, der am Wort klebt. Ich versichere Ihnen: Ich klebe nicht am Wort, sondern reiße es heraus und halte es so hoch, dass es gelesen wird.

Sie wollten doch wissen, wer ich bin, nicht wahr?

Bild © 2014 by Gebhard Roese